Im März vermeldete das Marktforschungsinstitut Interconnect Consulting neue Zahlen zum Markt für Wohnungslüftung in 2016. Demnach ist der Markt insgesamt wieder im Aufschwung und ist mit 8% gewachsen im letzten Jahr im Raum Deutschland, Österreich und Schweiz.
In den nächsten Jahren soll diese Entwicklung durch das Wachstum auf dem Baumarkt so weiter gehen mit jährlichen Wachstumsraten um die 6%. Dezentrale Anlagen konnten vom Aufschwung besonders profitieren.
Lüftungskonzepte
Informationen und Nachrichten aus dem Bereich der kontrollierten Wohnungslüftung.
Dienstag, 4. April 2017
Mittwoch, 22. März 2017
Wissenswertes zur Feinstaubbelastung
Momentan liest und hört man sehr viel von einer hohen Feinstaubbelastung. Eigentlich geht die Belastung seit 1990 zurück. Aber an stark vom Verkehr beeinflussten Standorten in Städten und in Ballungsräumen ist die Belastung noch relativ hoch. Hinzu kommen Feinstaub-Quellen, wie Kraft- und Fernheizwerke, Abfallverbrennungsanlagen, Öfen und Heizungen in Wohnhäusern, der Schüttgutumschlag, die Tierhaltung sowie bestimmte Industrieprozesse. Der Straßenverkehr ist neben den Abgasen noch durch Bremsen und Reifenabrieb eine Quelle für Feinstaub in der Luft.
Mittwoch, 4. Februar 2015
Smart Home-Lüftung zum Selbermachen
Ein Gastbeitrag von Robert Dölling
Wenn sich das Fenster öffnet, sollte die Heizung ausgehen. Und wenn sich das Fenster schließt, sollte auch die Heizung automatisch den Raum wieder bis zu der Temperatur aufheizen, die vorher eingestellt worden ist. Die intelligente Steuerung von Heizung und Fenstern ist heutzutage allerdings nur über recht komplexe Smart Home-Lösungen möglich. Wir stellen Ihnen hier Möglichkeiten vor, Ihre Lüftung smart aufzurüsten ohne in ein teures Smart Home-System investieren zu müssen.Hygrometer hilft bei hoher Luftfeuchtigkeit
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| Regentropfen am Fenster |
Mittwoch, 22. Januar 2014
Nur noch langsames Wachstum im Markt der kontrollierten Wohnungslüftung
Eine neue Marktuntersuchung zu Wohnungslüftungsgeräten im Raum D-A-Ch hat für das Jahr 2013 ein Wachstum von 6,9% in der Menge und 3,8% im Wert ermittelt. Die Studie von interconnection hat eine interessante Entwicklung in diesem Markt aufgedeckt. Dezentrale System wachsen am stärksten und Einzelraumlüfter haben das größte Potential.
In 2013 wuchs der Markt für dezentrale Systeme erneut im zweistelligen Bereich, zentrale Systeme hingegen konnten zum ersten Mal nur einstellig zulegen.
Insgesamt wurden in Deutschland, Österreich und in der Schweiz im Jahr 2013 214.848 Wohneinheiten mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung ausgestattet. Das Marktvolumen dieser Geräte betrug damit 378,1 Millionen Euro. Die Mehrheit davon entfällt immer noch auf die Produktgruppe der zentralen Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung mit 59,7% (225,7 Millionen Euro). Auf 15,5% kommen dezentrale Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung. Damit verbleiben immer noch 24,3% auf Abluftsysteme ohne Wärmerückgewinnung.
| Weiteres Wachstum im Markt der kontrollierten Wohnungslüftung, Grafik: Interconnection |
Insgesamt wurden in Deutschland, Österreich und in der Schweiz im Jahr 2013 214.848 Wohneinheiten mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung ausgestattet. Das Marktvolumen dieser Geräte betrug damit 378,1 Millionen Euro. Die Mehrheit davon entfällt immer noch auf die Produktgruppe der zentralen Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung mit 59,7% (225,7 Millionen Euro). Auf 15,5% kommen dezentrale Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung. Damit verbleiben immer noch 24,3% auf Abluftsysteme ohne Wärmerückgewinnung.
Freitag, 25. Oktober 2013
Viessmann zeigt fünf gute Gründe für Lüftungssysteme im Neubau
Lange Zeit war es ruhig hier, jetzt soll es wieder weiter gehen. Heute möchte ich nur auf andere Beiträge verweisen. Im Corporate Blog des Heizungs-Herstellers Viessmann sind in zwei Beiträgen fünf gute Gründe für ein Lüftungssystem im Neubau aufgelistet. Diese möchte ich auch meinen Lesern nicht vorenthalten und warte gespannt auf die guten Gründe für ein Lüftungssystem im sanierten Altbau:
Grund 1: Frische Luft, gesundes Raumklima, Schallschutz
Das ist in der Tat der wichtigste Grund für ein Lüftungssystem, immer gesunde und frische Luft kann nur mit einer mechanischen Wohnungslüftung gewährleistet werden.
Grund 2: Schutz der Bausubstanz
Auch für mich der zweite wichtige Grund, der Bauherren überzeugen müsste. Lüftungssysteme sorgen für Schutz der Bausubstanz vor Feuchteschäden, bzw. tragen dazu wesentlich mit bei.
Grund 3: Energieeinsparung und Schonung der Umwelt
Erst dann kommt die Energieeinsparung, würde ich auch so sehen.
Grund 4: Kühlung mit Nachtluft im Sommer durch integrierte Bypassklappe
Auch im Sommer können Lüftungssysteme ihre Vorteile zeigen durch die sommerliche Kühlung.
Grund 5: Flachkanal-System aus Kunststoff für eine schnelle und einfache Montage
Ist das wirklich ein Grund für ein Lüftungssystem? Es gibt so viele verschiedene Systeme, auch andere Systeme haben vielleicht gute Montagemöglichkeiten. Der fünfte Grund zeigt zumindest, dass der Einbau des Lüftungssystems kein Hinderungsgrund sein muss.
Hier sind die beiden genannten Beiträge und ich bin gespannt, ob es noch gute Gründe für ein Lüftungssystem im sanierten Altbau gibt, denn im Bestand sehen die Anforderungen teilweise anders aus.
- Viessmann: Lüftungssystem für den Neubau – Fünf gute Gründe! Teil 1
- Viessmann: Lüftungssystem für den Neubau – Fünf gute Gründe! Teil 2
Kennen Sie weitere gute Gründe für ein Lüftungssystem?
Montag, 19. August 2013
Fünfte Ausgabe des Expertentreffs für Lüftung in Wohngebäuden
Steht die Wohnungslüftung als technische Gebäudeausstattung vor einem Durchbruch? Sind Lüftungsgeräte nur ein Trend oder werden sie Standard? Inzwischen sind die positiven Auswirkungen auf Bausubstanz, Hygiene, Schallschutz, Komfort und nicht zuletzt gesundheitliches Wohlbefinden unbestritten. Vorausgesetzt, Installation sowie Wartung werden fachgerecht und nach dem neuesten Stand der Technik ausgeführt. Neben der Luftfeuchteregulierung rücken jetzt auch die CO2- und Schadstoffkonzentrationen stärker ins Blickfeld. Felduntersuchungen haben nachgewiesen, dass in ungenügend gelüfteten Wohnungen oft Werte vorzufinden sind, die nicht nur hygienisch inakzeptabel sind, sondern auch als Baumangel gelten können. Dementsprechend wurde die Steuerungstechnik weiterentwickelt, um über den baulichen Feuchteschutz hinaus den physiologischen Anforderungen des Menschen an die Luftqualität besser gerecht zu werden.
TGA-Fachleute, Architekten, Wohnungswirte und Handwerker, Energieberater sowie Umweltexperten informieren und diskutieren über aktuelle Entwicklungen und Trends sowie Praxisbeispiele bei Neubau und Sanierung. Im Mittelpunkt stehen ebenfalls Fragen geeigneter Zusammenarbeit von Planern mit den unterschiedlichen Gewerken vor Ort auf der Baustelle. Diskussionsstoff wird der Meinungsaustausch zur Wartung und natürlich zur Mieterakzeptanz bieten.
Das Forum Wohnungslüftung wird 2013 zum fünften Mal von der HEA – Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e. V. durchgeführt. Mitveranstalter sind der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK), der Bundesverband für Wohnungslüftung (VfW) und der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH). Das Forum findet erstmalig in Dortmund statt.
Mitgliedern der Architektenkammer NRW in den Fachrichtungen Architektur und Innenarchitektur werden für die Teilnahme acht Unterrichtsstunden anerkannt. Die Ingenieurkammer NRW bewertet das 5. Forum Wohnungslüftung mit sechs Zeiteinheiten für Nachweisberechtigung Wärmeschutz und Bauvorlageberechtigung.
Wärmerückgewinnung steigert Effizienz von Gebäuden
Praxisbeispiele zeigen, dass Lüftungsanlagen – insbesondere mit Wärmerückgewinnungsfunktion – nicht nur für den EnEV-Nachweis Vorteile bringen, sondern auch die Gesamteffizienz des Gebäudes nachhaltig steigern. Neubau und Sanierung auf dem Weg zum klimaneutralen Gebäudebestand in 2050, wie es die EU-Gebäudeeffizienzrichtlinie vorzeichnet, verlangt auch Lösungen bei der Lüftungsproblematik. Für Investitionen in diesem Bereich gibt es immer noch Hemmnisse bei Entscheidern und Aufklärungsbedarf bei Nutzern – aber auch Planungs- und Ausführungsfehler. Deshalb wird in der Branche bereits diskutiert, ob die Wohnungslüftung nicht ein eigenes Gewerk darstellen sollte. Das hätte natürlich Auswirkungen auf Aus- und Weiterbildung von Fachplanern, Fachhandwerkern und Inspekteuren.Tagung für Experten der Wohnungslüftung
Das 5. Forum Wohnungslüftung wird diese wichtigen Aspekte am 16. Oktober 2013 in Dortmund praxisnah aufgreifen und vertiefen. Darüber hinaus garantiert das etablierte Podium einen detaillierten Erfahrungsaustausch zwischen Teilnehmern und Vortragenden.TGA-Fachleute, Architekten, Wohnungswirte und Handwerker, Energieberater sowie Umweltexperten informieren und diskutieren über aktuelle Entwicklungen und Trends sowie Praxisbeispiele bei Neubau und Sanierung. Im Mittelpunkt stehen ebenfalls Fragen geeigneter Zusammenarbeit von Planern mit den unterschiedlichen Gewerken vor Ort auf der Baustelle. Diskussionsstoff wird der Meinungsaustausch zur Wartung und natürlich zur Mieterakzeptanz bieten.
Das Forum Wohnungslüftung wird 2013 zum fünften Mal von der HEA – Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e. V. durchgeführt. Mitveranstalter sind der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK), der Bundesverband für Wohnungslüftung (VfW) und der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH). Das Forum findet erstmalig in Dortmund statt.
Mitgliedern der Architektenkammer NRW in den Fachrichtungen Architektur und Innenarchitektur werden für die Teilnahme acht Unterrichtsstunden anerkannt. Die Ingenieurkammer NRW bewertet das 5. Forum Wohnungslüftung mit sechs Zeiteinheiten für Nachweisberechtigung Wärmeschutz und Bauvorlageberechtigung.
Donnerstag, 15. August 2013
Warum die Luftffeuchtigkeit im Passivhaus so niedrig ist
Bei Berichten über Passivhäuser habe ich mich oft gewundert über die niedrigen Werte für relative Luftfeuchte in den Wintermonaten. Diese lag in den Berichten häufig deutlich unter 40 Prozent. Doch da verlassen wir den Bereich der hygienischen Werte für die relative Luftfeuchte. Unter 40 Prozent wird das Raumklima, je nach Temperatur, als noch behaglich empfunden, siehe Grafik der Sachverständigen am Bau aus Leipzig.
Im fachlich hervorragenden Blog des enbausa-Magazins habe ich nun einen Beitrag dazu gefunden, der jedoch schon älter ist, aber immer noch gut passt. Silke Thole berichtet dort von ihren eigenen Erfahrungen im Passivhaus und von einer Luftfeuchtigkeit zwischen 20 und 30 Prozent im Winter.
Das Problem ist die Lüftungsanlage als einzige Heizung im Haus. Die sehr trockene Außenluft im Winter wird im Haus zwar mit der Feuchtigkeit der Bewohner, von Wasch- und Kochvorgängen angereichert, oder beim Baden bzw. Duschen. Doch der Feuchteeintrag der Bewohner reicht nicht aus, um die Feuchtigkeit auf ein behagliches Maß zu bringen. Zusätzlich wird es schwieriger, wenn eine Nachheizung eingebaut ist, um die Zuluft auf die benötigte Raumtemperatur zu bringen.
Da denkt man, die sollen doch den Luftwechsel reduzieren, damit die Feuchtigkeit ansteigen kann. Aber dann reicht ja die Heizung wieder nicht aus und die gewünschte Temperatur wird nicht erreicht.
Was ist Ihre Erfahrung? Passivhaus nur mit einer, von der Lüftung unabhängigen, Heizung? Oder die Lüftung nur mit Feuchterückgewinnung?
Im fachlich hervorragenden Blog des enbausa-Magazins habe ich nun einen Beitrag dazu gefunden, der jedoch schon älter ist, aber immer noch gut passt. Silke Thole berichtet dort von ihren eigenen Erfahrungen im Passivhaus und von einer Luftfeuchtigkeit zwischen 20 und 30 Prozent im Winter.
Das Problem ist die Lüftungsanlage als einzige Heizung im Haus. Die sehr trockene Außenluft im Winter wird im Haus zwar mit der Feuchtigkeit der Bewohner, von Wasch- und Kochvorgängen angereichert, oder beim Baden bzw. Duschen. Doch der Feuchteeintrag der Bewohner reicht nicht aus, um die Feuchtigkeit auf ein behagliches Maß zu bringen. Zusätzlich wird es schwieriger, wenn eine Nachheizung eingebaut ist, um die Zuluft auf die benötigte Raumtemperatur zu bringen.
Da denkt man, die sollen doch den Luftwechsel reduzieren, damit die Feuchtigkeit ansteigen kann. Aber dann reicht ja die Heizung wieder nicht aus und die gewünschte Temperatur wird nicht erreicht.
Was ist Ihre Erfahrung? Passivhaus nur mit einer, von der Lüftung unabhängigen, Heizung? Oder die Lüftung nur mit Feuchterückgewinnung?
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